Substanzen-Liste

Hier finden Sie eine Auflistung der von mir bei den Fotos von Mikrokristallen in polarisiertem Licht verwendeten Stoffe.
Sie tragen zum Teil unbekannte und exotische Namen, sind aber aus unserem Alltag kaum wegzudenken.

 

Adipinsäure kommt in Zuckerrüben und Rote Beete vor. Sie wird als Zwischenprodukt für die Nylonherstellung gebraucht. In der Lebensmittel-Industrie kommt sie als Säuerungsmittel E 355 zum Einsatz. Ferner wird sie bei der Rauchgas-Entschwefelung benutzt.

Äpfelsäure findet sich in unreifen Früchten und ist als Säuerungsmittel E 296 zugelassen.

Ascorbinsäure ist als Vitamin C bekannt. Obst und Gemüse sind die wichtigsten natürlichen Lieferanten.

Asparaginsäure besitzt zusammen mit Glutaminsäure wichtige Funktionen im Zentralen Nervensystem, Vorkommen u.a. in Gemüsespargel, Eiklar und Soja.

Aspirin mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure ist ein bekanntes Arzneimittel.

Gallussäure findet sich in der Natur in Grünem Tee und Eichenrinde. Sie dient als Antioxidant in Lebensmitteln und Sonnenschutzmitteln.

Gibberellinsäure ist ein pflanzliches Wachstumshormon und wird im Gartenbau als Keimhilfe benutzt.

Glutaminsäure ist als Glutamat bekannt und hat zusammen mit Asparaginsäure wichtige Funktionen im Zentralen Nervensystem. Es ist als Geschmacksverstärker E 620 zugelassen.

Hydrochinon wird vom Bombardierkäfer in einer wässrigen Lösung als Abwehrmittel gegen Feinde aus den Abwehrdrüsen versprüht. Obwohl es gesundheitsschädlich ist, ist es in Hautcremes als Bleichmittel zugelassen.

Lactose ist auch bekannt als Milchzucker, weil sie in der Milch von Säugetieren vorkommt. Sie kommt in der Lebensmittelindustrie als Zusatzstoff zum Einsatz, um Speisen "sahniger" zu machen.

Laurinsäure ist relativ viel in den Früchten des Lorbeers anzutreffen. Industriell wird sie bei der Herstellung von Seife und Zeckenschutzmitteln verwendet.

Malonsäure ist ein Synthesebaustein in der chemischen Industrie und findet sich natürlicherweise im Zuckerrübensaft.

Natriumacetat ist als Konservierungsmittel E 262a registriert. Eine bekannte Verwendung ist die in Wärmekissen, wo es als Latent-Wärmespeicher dient.

Oxalsäure ist in Rhabarber, Spinat und Schokolade enthalten. Sie wird als Bleichmitte verwendet, z.B. um Rostflecken zu entfernen.

Paracetamol ist ein bekanntes Arzneimittel.

Resorcin wird bei der Herstellung von Farben und im Reifenbau als Klebstoff benutzt. Verdünnte Lösungen wirken antiseptisch und werden bei der Heilung von Exzemen eingesetzt.

Sorbinsäure dient als Konservierungsstoff E 200, natürliche Vorkommen in Wein und Vogelbeeren.

Stearinsäure findet sich z.B. in Haselnüssen und Kakaobutter und dient als Zusatzstoff bei Lebensmitteln und Arzneimitteln. "Echte" Stearin-Kerzen bestehen aus Stearinsäure, die ein besseres Brennverhalten hat als Paraffin.

Thymol wird gegen Hautpilze eingesetzt. Wegen seines angenehmen Geruchs ist es auch Bestandteil von Zahncremes und Mundwässern. Es kommt in Thymian und Bohnenkraut vor.

Urea ist auch als Harnstoff bekannt (nicht zu verwechseln mit Harnsäure). Er ist ein Stoffwechsel-Endprodukt und wegen des hohen Stickstoffgehalts ein wichtiger Dünger. Der vielseitige Stoff kommt weiter bei Kosmetika und der Abgasreinigung von Verbrennungsmotoren zum Einsatz.

Vanillin ist ein bekannter Aromastoff, der auch antimikrobiell wirkt. Zu finden ist er in Obst und Wein.

Weinsäure ist als Desinfektionsmittel und als Konservierungsstoff E 334 nützlich, natürliches Vorkommen in Weintrauben und anderen Früchten.

Zitronensäure ist in vielen Früchten enthalten, sie dient als Reinigungsmittel und Konservierungsstoff E 334, auch Rostflecken lassen sich damit entfernen.

 

 

 

 

Erstellt von Thomas Becker © 2017